Das Tagungskonzept der astrobux

Ein Merkmal unserer Zeit ist das atemberaubende Tempo, in dem neue Forschungsgebiete erschlossen, neue Forschungsergebnisse präsentiert, neue Forschungsmethoden, neue Technologien und neue Fertigungsverfahren entwickelt werden.

Lehrer/innen können die ihnen zur Ausbildung anvertrauten jungen Menschen nur dann sinnvoll und wirksam auf ein Hochschulstudium oder eine Berufsausbildung vorbereiten, wenn sie mit dem Fortschritt der Entwicklung in ihren Fachbereichen einigermaßen Schritt halten.

Neue, aktuelle Unterrichtsinhalte bedürfen der didaktischen Erschließung. Sie bedürfen auch des phantasievollen Experimentierens und eines ständigen Erfahrungsaustauschs. Erprobte und bewährte Konzepte sind unter qualifizierter Anleitung weiterzugeben und allgemein zugänglich zu machen.

Diesen Erfordernissen entspricht das Tagungskonzept der astrobux.

 

Fünftägige Dauer, davon vier Tage mit Vorträgen und Workshops, danach ein Exkursionstag

Die fünftägige Dauer ermöglicht ein vielfältiges, breit gefächertes Angebot an Vorträgen und Workshops. Damit wird auch eine Anreise aus größerer Entfernung lohnend.

Einige Workshops und Seminare laufen zwei- oder dreistündig über mehrere Tage und ermöglichen somit eine gründliche, von keinem Zeitdruck gestörte Auseinandersetzung mit einzelnen Themen. Auch die Anknüpfung von Bekanntschaften und der Austausch von Ideen und Erfahrungen werden durch eine mehrtägige Tagungsdauer begünstigt.

Exkursionen am letzten Tag führen zu Einrichtungen, die in engem Zusammenhang mit dem Tagungsthema stehen, z.B. DESY, Hamburger Sternwarte, EADS Bremen (Fertigung der Ariane-Triebwerke).

Wahl einer Kleinstadt als Tagungsort

Ein großzügiges, freundliches Tagungsgebäude sowie das von jeder Hektik freie Ambiente einer norddeutschen Kleinstadt mit ihrer malerischen Altstadt und einer gut entwickelten Gastronomie tragen wesentlich zu einem angenehmen Tagungsklima bei.

Zweijähriger Turnus

Astronomie und Raumfahrt erleben gegenwärtig eine stürmische Entwicklung, wie sie in der Wissenschaftsgeschichte ohne Beispiel ist.

Im zweijährigen Turnus entstehen so viele neue Forschungsergebnisse und eröffnen sich so viele neue Forschungsbereiche, daß jeweils ein neues, attraktives und aktuelles Tagungsprogramm zusammengestellt werden kann.

Der zweijährige Turnus entspricht außerdem den ausdrücklichen Wünschen der weit überwiegenden Mehrzahl der bisherigen Tagungsteilnehmer. 

Sorgfältige Auswahl der Themen und der Referenten

Die Auswahl der Themen zur astrobux orientiert sich am jeweiligen aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung. Wünsche der Tagungsteilnehmer werden soweit irgend möglich berücksichtigt.

Die Referenten der astrobux sind Lehrstuhlinhaber deutscher Hochschulen, Mitarbeiter von Universitäts- und Max-Planck-Instituten sowie leitende Mitarbeiter der Raumfahrtindustrie. Der didaktische Teil der Tagung wird von führenden, bundesweit bekannten Fachdidaktikern bestritten.

Die Referenten der Abendvorträge sind an den von ihnen vorgestellten Projekten selbst beteiligt.

Sinnvoller Tagesrhythmus

Vormittags:    Vorträge und Workshops zur Unterrichtspraxis

Nachmittags:  Vorträge zur fachlichen Fortbildung

Abends:        Vorstellung aktueller Projekte aus Astronomie und Raumfahrt

Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern

Schülerinnen und Schüler erfahren  auf der astrobux nicht nur wesentliche, stark motivierende Anregungen, sondern einige haben auch schon als "Referenten" mitgewirkt, indem sie ihre Jahresarbeiten oder "Jugend-forscht"-Projekte vorgestellt und damit andere Schüler/innen - wie auch Lehrer - zur Nachahmung ermuntert haben. Diesen Aspekt unseres Tagungskonzepts wollen wir weiter ausbauen.

Einbeziehung der Öffentlichkeit

Zu den Nachmittags- und Abendveranstaltungen der astrobux ist die Öffentlichkeit zugelassen. Das entspricht der Zielsetzung der Veranstalter: zur Verbreitung fundierten astronomischen Wissens in der Bevölkerung beizutragen. Außerdem trägt der Erlös der zu diesen Vorträgen verkauften Eintrittskarten merklich zur Finanzierung der astrobux bei.